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	<description>tuchfühlung sagt Hallo!</description>
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		<title>Großes Semesterticket &#8211; Super Sache! &#8230;oder?</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 08:52:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tuchfuehlung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahr ist es her, als das große Semesterticket das Licht der Welt erblickte. Eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Jahr ist es her, als das große Semesterticket das Licht der Welt erblickte. Eine schwere Geburt &#8211; nicht nur für den StuRa, der die Entscheidung mit knapper Mehrheit durchboxte, sondern auch für viele Studenten, die für den Semesterbeitrag fast doppelt so tief in die Tasche greifen mussten wie bisher. Wir haben euch gefragt: Hat das große Semesterticket die Feuerprobe bestanden oder ist es nach zwei Semestern durchgefallen und bereit für die Exmatrikulation? <strong>Euer Fazit: Großes Semesterticket &#8211; Super Sache!</strong> &#8230;oder?</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-495"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der Aufschrei war groß, als zum Sommersemester 2011 das große Semesterticket vom StuRa eingeführt wurde. Brachte uns der Studi-Ausweis bislang nur kostenlos durch Chemnitz, versprach die XXL-Variante sachsenweites Gratis-Fahren mit Bahnen, Bussen und Zügen. Eine prima Angelegenheit, zumindest für Studis, die im Chemnitzer Umland wohnen und zur Uni pendeln. Ganz anders sehen das die vielen Chemnitzer, die ja auch vorher schon kostenlos chauffiert wurden, und alle Nicht-Sachsen, die noch immer für die Heimfahrt blechen müssen. Die Diskussion sollte durch Demokratie entschieden werden: Eine Umfrage &#8211; von der so manch einer noch heute keinen Wind bekommen hat &#8211; erbrachte eine knappe Mehrheit für das große Semesterticket. 52,20 Prozent der Studentenschaft (zumindest der Hälfte, die abgestimmt hat) stimmten dafür, das große Ticket war beschlossene Sache.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nach zwei Semestern Probezeit wollen wir wissen, wie ihr das große Semesterticket seht: Super Sache oder rausgeschmissenes Geld?</strong> Unsere Facebook-Umfrage rief mal wieder so einige Gegner auf den Plan, allerdings noch mehr Befürworter &#8211; hier das Ergebnis vom 20. Februar 2012:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="color: #ff0000;">734 PRO     ¦     424 CONTRA</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Mehrheit von euch ist mit dem großen Semesterticket also zufrieden. Doch was ist mit dem übrigen Drittel, dem vernachlässigten Rest, der mal wieder überstimmt wurde? Dass hier noch jede Menge Diskussionbedarf besteht, ist offensichtlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Doch was wären die Alternativen? </strong></p>
<p style="text-align: justify;"><em>1. Zurück zur alten Variante</em>: Für weniger Geld geht&#8217;s dann wieder nur gratis durch Chemnitz. Das würde denen, die in der Stadt wohnen, ausreichen &#8211; die Pendler wären jedoch wieder benachteiligt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>2. Chemnitz plus Umland:</em> Billiger wäre auch die Alternative, nur den VMS ins Semesterticket aufzunehmen. Geholfen wäre damit allen Studenten, die in Chemnitz und Umgebung wohnen. Die Heimreise zu Mutti nach München, Dortmund und Co. gäbe es nach wie vor nicht gratis, einen Schritt zurück würden jene machen, die momentan kostenfrei nach Dresden oder Leipzig pendeln können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>3.</em> <em>Deutschlandweites Ticket:</em> Fahren, wohin man will, ganz legal ohne Fahrschein &#8211; klingt das nicht traumhaft? Ein Albtraum wäre hingegen der Preis für ein solches Mega-Semesterticket, denn der wäre wohl im mittleren vierstelligen Bereich. So viel BAföG kann man in einem halben Jahr gar nicht bekommen, also keine Option für uns arme Studis.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>4. Wählen statt quälen:</em> Man kann es sowieso niemandem recht machen, warum die Entscheidung also nicht jedem selbst überlassen? Ob nur CVAG oder VMS oder ganz Sachsen oder gleich ganz Deutschland &#8211; egal, worauf die Wahl fällt, sicher ist eins: Nur, wenn das Abo für alle 10.000 Studierende abgeschlossen wird, kann der Preis so gering wie möglich gehalten werden. Sonst könnte man auch gleich selbst die Jahreskarte der favorisierten Verkehrsbetriebe kaufen &#8211; was uns zur letzten Alternative führt:</p>
<p style="text-align: justify;"><em>5. Weg damit:</em> Gar kein Ticket ist auch keine Lösung. Oder etwa doch? Zwar müssten jene, die mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, mehr bezahlen als sie es im 10.000er-Abo tun würden, doch dafür würde jeder nur für das aufkommen müssen, was er tatsächlich benötigt. Der Haken an der Sache: Vermutlich würden wesentlich mehr Studenten auf ihr Auto zurückgreifen, denn es gibt ja kein bezahltes Semesterticket mehr, das &#8220;abgefahren&#8221; werden muss. Das würde die ohnehin katastrophale Parkplatzsituation auf dem Campus noch mehr verschärfen. Letztlich stinkt also auch diese Variante zum Himmel.</p>
<p style="text-align: justify;">Fakt ist, dass wir uns zumindest vorerst an die teure Semesterticket-Variante gewöhnen müssen, ob wir nun davon profitieren oder nicht. Darum hier noch einmal das Wichtigste zum Geltungsbereich des Tickets zusammengefasst, denn viele Bus-, Bahn- und Zugfahrer sind sich immer noch unsicher, wohin sie ihr Studi-Ausweis nun eigentlich gratis bringt:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Du kannst <strong>alle Busse und Bahnen innerhalb des VMS</strong> (Verkehrsverbund Mittelsachsen) nutzen &#8211; dazu gehört natürlich die <strong>CVAG</strong>, also der Chemnitzer Nahverkehr. Städte, die außerdem im VMS liegen, sind zum Beispiel Zwickau, Freiberg und Oberwiesenthal. Außerhalb des VMS sind Busse und Straßenbahnen für dich weiterhin kostenpflichtig. Das gilt zum Beispiel für Leipzig und Dresden.</li>
<li>Mit den <strong>Nahverkehrszügen des Regionalverkehrs</strong> kannst du <strong>bis zur Landesgrenze</strong> kostenlos fahren. Am letzten Halt des Zuges in Sachsen hat dein Semesterticket Endstation &#8211; ab hier brauchst du einen Fahrschein. Ins Luxusabteil bringt dich dein Studi-Ausweis allerdings nicht: Nur die <strong>zweite Klasse</strong> ist mit dem Semesterticket abgedeckt.</li>
<li>Ausgeschlossen sind unter anderem Schmalspurbahnen und Züge des Fernverkehrs (ICE , Vogland Express etc.).</li>
</ul>
<div style="text-align: justify;">Alle Einzelheiten erfährst du <a href="http://www.stura.tu-chemnitz.de/referate/agv/semesterticket.html">hier</a>. Natürlich kannst du weiterhin bei <a href="http://www.facebook.com/tuchfuehlung?sk=wall">Facebook</a> abstimmen, mit diskutieren und Vorschläge zur Verbesserung anbringen. Danke an alle, die sich beteiligen!</div>
<div style="text-align: justify;"></div>
<div style="text-align: justify;">In diesem Sinne: Gute Fahrt! <img src='http://www.tuchfuehlung.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <strong><em>(mp)</em></strong></div>
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		<title>Ausgabe no. 16</title>
		<link>http://www.tuchfuehlung.org/ausgabe-no-16/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 09:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ausgabe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab heute hast du in den Vorlesungspausen keine Langeweile mehr: Die neue tuchfühlung ist da ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab heute hast du in den Vorlesungspausen keine Langeweile mehr: Die neue <em>tuchfühlung</em> ist da &#8211; mit großem Bandspecial!</p>
<ul>
<li>Vom Proberaum auf die Bühne &#8211; ein Bandspecial</li>
<li>Irak mal anders: Leben &#8211; Familie &#8211; Liebe</li>
<li>Wofür gibt der StuRa Geld aus?</li>
</ul>
<p>Wie im Bandspecial beschrieben, könnt ihr euch <em>kostenlos</em> <a href="http://www.tuchfuehlung.org/trackliste-ausgabe-no-16/" title="Trackliste Ausgabe no. 16">Tracks regionaler Bands herunterladen</a>. Als Zugang dient euch das Passwort aus dem Special. <img src='http://www.tuchfuehlung.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><span id="more-480"></span></p>
<p>Quizliebhaber kommen auch auf ihre Kosten, wir haben zwei Rätsel im Magazin versteckt. <a href="http://www.tuchfuehlung.org/auflosung-bilderratsel-ausgabe-16/" title="Auflösung Bilderrätsel">Die Lösungen findet ihr hier</a>.</p>
<p>Die <em>tuchfühlung</em> no. 16 gibt&#8217;s jetzt an <a href="http://www.tuchfuehlung.org/vertrieb/">allen bekannten Verkaufstellen</a> für nur 1,30€ &#8211; jetzt zugreifen!</p>
<p>Viel Spaß beim Lesen wünscht euch das Team der <em>tuchfühlung</em>.</p>
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		</item>
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		<title>Wenn sich die Studenten bald über den Haufen rennen …</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 13:42:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tuchfuehlung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Leute, die denken darüber nach, die Mathematische Fakultät an eine auswärtige Firma abzugeben. Dabei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Leute, die denken darüber nach, die Mathematische Fakultät an eine auswärtige Firma abzugeben. Dabei täte ein Nachhilfekurs den Verantwortlichen einmal gut. Das nicht nur in Hinsicht auf die Gelderverteilung an den Universitäten, sondern auch die Studentenzahlen betreffend.</p>
<p><span id="more-432"></span></p>
<p>Das Rektorat beispielsweise rechnet sich über die geburtenschwachen Jahrgänge und die sinkenden Abiturabschlüsse fallende Studentenzahlen aus, welchen mit der Abschaffung des Numerus Clausus in fast allen Studiengängen entgegengewirkt werden soll. Die Vertreter eines betroffenen Studienganges wiederum äußern Bedenken, dass allein durch die abgeschaffte Wehrpflicht mehr Bewerbungen eingehen werden. Und das ist nicht weit hergeholt, das Gros der Zivildienstleistenden wird dieses Jahr aufhören. Der Studiengang Medienkommunikation (MK) hat 900 Bewerbungen im letzten Wintersemester verzeichnet, wovon tatsächlich 60 Studenten angenommen wurden. Und das nicht aufgrund der Böswilligkeit der zuständigen Professoren, sondern zum Selbstschutz der Studentenschaft. Doch wohin zukünftig mit doppelt so vielen MK-Studenten oder 600 Pädagogen? Dann werden in der Mensa Zwischenböden eingefügt und gespeist wird im Liegen. Und nach dem Studium werden die Studenten sicher alle gut bezahlte Jobs finden, wenn sie jemals mit dem Studium fertig werden und nicht wegen der voll besetzten Seminare Semester um Semester verlängern müssen. Klar ist es angenehm, in einen höheren Fördertopf zu kommen, aber auch hier wird vergessen, dass das Geld auch zur Unterhaltung von mehr Studenten eingesetzt werden muss. Will die TU Chemnitz nicht untergehen, muss sie zeigen, dass sie gebraucht wird und zwar mit Qualität statt mit Beliebigkeit.<strong><em> (mra)</em></strong></p>
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		</item>
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		<title>Hausmannskost zum Campus Cooking</title>
		<link>http://www.tuchfuehlung.org/hausmannskost-zum-campus-cooking/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 16:20:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tuchfuehlung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Du hast Hunger? Wie wäre es mit Hähnchenkeule auf Apfel-Zwiebel-Kompott, Süßkartoffel Quiche mit Chorizo oder ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_380" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/TelekomCampusCooking_cjoruebel_sm1.jpg"><img src="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/TelekomCampusCooking_cjoruebel_sm1-290x436.jpg" alt="Kevin von Holt (links) und Stefan Wiertz" title="Kevin von Holt (links) und Stefan Wiertz" width="160" class="size-medium wp-image-380" /></a><p class="wp-caption-text">Kevin von Holt (links) und Stefan Wiertz</p></div>
<p>Du hast Hunger? Wie wäre es mit Hähnchenkeule auf Apfel-Zwiebel-Kompott, Süßkartoffel Quiche mit Chorizo oder Panfisch Hamburg Style mit Senfsauce und lauwarmem Kartoffel-Gurkensalat? Da es solch ausgefallene Gerichte nur selten auf den Mensaspeiseplan schaffen, stehen alle Zeichen mal wieder auf Campus Cooking. Nächste Woche &#8211; vom 21. bis 25. November &#8211; könnt ihr euch wieder in ein kleines kulinarisches Abenteuer stürzen. Star-Koch Stefan Wiertz macht mit der Telekom Campus Cooking Tour auch in diesem Wintersemester wieder Halt in Chemnitz. Dieses Jahr &#8211; ihr habt es vielleicht schon vermutet &#8211; geht es etwas rustikaler zu. &#8220;Hausmannskost&#8221; lautet das Motto, unter dem Wiertz und Co. den Kochlöffel schwingen werden.</p>
<p>Der prominente Besuch macht übrigens neben Chemnitz nur in neun weiteren deutschen Unis Halt, freut euch also auf einen wirklich exklusiven Genuss &#8211; natürlich wie immer zu studentenfreundlichen Preisen. <strong><em>tuchfühlung</em> wünscht guten Appetit!</strong></p>
<p><a href="http://campus-cooking.t-mobile.i22isp.de/kochbuch/">Hier gibt&#8217;s das Campus Cooking Booklet!</a></p>
<p><em><strong>(mp)</strong></em> <small>(Foto: Jo Ruebel)</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Von finger forks über leuchtende Busfahrpläne und Schneefrühweckanlagen</title>
		<link>http://www.tuchfuehlung.org/von-finger-forks-uber-leuchtende-busfahrplane-und-schneefruhweckanlagen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 15:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tuchfuehlung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Donnerstag, dem 10. November, fand im Projekthaus Meteor im Uni-Teil Erfenschlager Straße der Tag ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Donnerstag, dem 10. November, fand im Projekthaus Meteor im Uni-Teil Erfenschlager Straße der Tag der einfachen Produkte statt. Im Rahmen des weltweit stattfindenden World Usability Day organisiert die Professur Arbeitswissenschaft bereits seit 2007 Vorträge, eine Ausstellung und einen Wettbewerb, bei dem Studenten im Vorfeld ihre Ideen für einfache Produkte oder Produktverbesserungen einreichen können. </strong></p>
<div style="overflow:hidden;">
<a href="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/meteor_aussen_blau.jpg"><img src="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/meteor_aussen_blau-140x93.jpg" alt="Meteor bei Nacht - fast ein bisschen romantisch." title="Meteor bei Nacht - fast ein bisschen romantisch." width="140" height="93" class="alignleft size-thumbnail wp-image-398" /></a> <a href="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/vortrag_innovative_produkte_2.jpg"><img src="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/vortrag_innovative_produkte_2-93x140.jpg" alt="In Vorträgen wurden innovative Produkte vorgestellt." title="In Vorträgen wurden innovative Produkte vorgestellt." width="93" height="140" class="alignleft size-thumbnail wp-image-399" /></a> <a href="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/foyeraufbau_3b.jpg"><img src="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/foyeraufbau_3b-140x93.jpg" alt="Im Foyer gab&#039;s allerhand Interessantes zu sehen." title="Im Foyer gab&#039;s allerhand Interessantes zu sehen." width="140" height="93" class="alignleft size-thumbnail wp-image-397" /></a>
</div>
<p><span id="more-372"></span></p>
<p>Den ganzen Tag über konnten Besucher in der Erfenschlager Straße Produkte mit einer guten und schlechten Usability (dt. Bedienbarkeit, Benutzerfreundlichkeit) bestaunen. Das offizielle Rahmenprogramm begann dann um 18 Uhr mit einem Grußwort des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), welcher Schirmherr der Veranstaltung ist. Darauf folgten fünf Kurz-Vorträge zum Thema „Education/ Bildung“, dem diesjährigen Motto des World Usability Day. In den jeweils zehn-minütigen Präsentationen stellte unter anderem der Career Service der TU Chemnitz seine Weiterbildungsmöglichkeiten für Studenten vor, um sie so fit für den Arbeitsmarkt zu machen.  Desweiteren wurde der Begriff Usability erklärt, über Lehrerblogs referiert und die Forschungsakademie der TU Chemnitz wollte zukünftige Promovierende auf ihre Angebote aufmerksam machen. Der letzte Referent stimmte die Hörer dann mit Ideen, die das Leben schöner machen (aber eigentlich kein Mensch braucht), auf die Preisverleihung des Wettbewerbs ein. Zum Beispiel zeigte er sogenannte „finger forks“, also kleine Gabeln, die man sich auf den Zeigefinger stecken kann, um so auch unterwegs oder auf einer Party mit Besteck essen zu können.</p>
<div style="overflow:hidden;">
<a href="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/foyeraufbau_1b.jpg"><img src="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/foyeraufbau_1b-140x93.jpg" alt="Beim Fahrsimulator hatten nicht nur die männlichen Besucher Spaß." title="Beim Fahrsimulator hatten nicht nur die männlichen Besucher Spaß." width="140" height="93" class="alignleft size-thumbnail wp-image-395" /></a> <a href="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/foyeraufbau_2.jpg"><img src="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/foyeraufbau_2-93x140.jpg" alt="Dieser Herr kam ziemlich gut &quot;ausgerüstet&quot; zur Preisverleihung." title="Dieser Herr kam ziemlich gut &quot;ausgerüstet&quot; zur Preisverleihung." width="93" height="140" class="alignleft size-thumbnail wp-image-396" /></a> <a href="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/foyer_publikum.jpg"><img src="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/foyer_publikum-140x93.jpg" alt="Das Publikum lauschte aufmerksam den Ausführungen der Experten." title="Das Publikum lauschte aufmerksam den Ausführungen der Experten." width="140" height="93" class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" /></a>
</div>
<p>Nach einer kleinen Pause stieg also die Spannung im Saal und alles wartete auf die Verlesung der sechs Gewinner. Um alle Teilnehmer noch zusätzlich auf die Folter zu spannen, gab Jens Mühlstedt, Dozent der Arbeitswissenschaft, noch ein paar allgemeine Informationen zum Wettbewerb, dessen Sieger immer mit dem Mensch-Maschine-Preis belohnt werden:</p>
<p>In diesem Jahr gab es insgesamt 22 Einreichungen, wobei allerdings mehr als drei Viertel der Produktvorschläge von männlichen Studenten gemacht wurden. Als sehr lobenswert erwähnte er die Tatsache, dass sechs Produkte von Erstsemestlern erfunden wurden. Auch auf die Bewertungskriterien wurde nochmals hingewiesen: die Idee, die praktische Relevanz, Umsetzung, und Ergonomie des Produkts wurden von der Jury bei der Vergabe der Preise berücksichtigt.</p>
<p>„Aha, so sieht also jemand aus, der Europäische Integration studiert.“ Mit diesen Worten begrüßte Mühlstedt die Sechst-Platzierte Julia Kasperczak, die für ihre Idee eines leuchtenden Busfahrplans mit einem CFC-Gutschein, TU-Merchandising-Produkten, zwei Brauclub-Gutscheinen und einem <em>tuchfühlung</em>-Jahresabo belohnt wurde.</p>
<p>Der Wirtschaftsingenieur-Student Robert Jungk durfte sich für seinen automatischen Sonnenschirm, der dafür sorgt, dass Nutzer dank verschiedener Sensoren immer im Schatten sitzt, den fünften Preis abholen (gleicher Preis wie beim sechsten Patz).</p>
<p>Für den vierten Platz gab es neben den bereits erwähnten Gutscheinen und Merchandising-Produkten noch einen Gutschein von „Enterprise“ dazu, der es dem Besitzer ermöglicht, ein Wochenende lang mit einem Mittelklassewagen durch die Gegend zu düsen. Glücklicher Gewinner war hier Robert Möbius (Sports Engineering-Student), der einen universell einsetzbaren und ergonomisch angepassten Handgriff bei der Jury eingereicht hat. Damit soll verhindert werden, dass zum Beispiel schwere Einkaufstaschen beim Tragen in die Handflächen einschneiden.</p>
<div style="overflow:hidden;">
<a href="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/erster_platz.jpg"><img src="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/erster_platz-93x140.jpg" alt="Der Gewinner" title="Der Gewinner" width="93" height="140" class="alignleft size-thumbnail wp-image-393" /></a> <a href="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/chit-chat_zweiter_platz.jpg"><img src="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/chit-chat_zweiter_platz-93x140.jpg" alt="Der Zweitplatzierte" title="Der Zweitplatzierte" width="93" height="140" class="alignleft size-thumbnail wp-image-392" /></a> <a href="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/chit-chat_dritter_platz.jpg"><img src="http://www.tuchfuehlung.org/wp-content/uploads/2011/11/chit-chat_dritter_platz-93x140.jpg" alt="Der Drittplatzierte" title="Der Drittplatzierte" width="93" height="140" class="alignleft size-thumbnail wp-image-391" /></a>
</div>
<p>Weiter ging es mit dem Drittplatzierten Roy Zakrewski, der sich mit seinem erfundenen Öffnungsmechanismus für Mülltonnen (Fußhebel zum Öffnen des Deckels) 100 Euro in bar, einen Universitas-Gutschein über 20 Euro, ein Buch des VDI zur Geschichte des Ingenieurs, einen Brauclub-Gutschein und den Mensch-Maschine-Preis in Bronze sicherte.</p>
<p>Der zweite Platz wurde an den Elektrotechnik-Studenten Markus Schubert vergeben, der die Jury mit seiner Schneefrühweckanlage überzeugte: Wenn in der Nacht Schnee auf eine Waage fällt, wird durch einen elektrischen Kontakt die Weckfunktion des Weckers eingeschaltet. Der Nutzer der Erfindung wird früher geweckt, damit er morgens beispielsweise noch genug Zeit hat, um sein Auto frei zu schaufeln. Hierfür wurde der Student ebenfalls mit den Gutscheinen (wie der Drittplatzierte), 200 Euro und der Silber-Trophäe belohnt.</p>
<p>Mit dem Spruch „aha, so sieht also ein Informatiker aus“ nahm die Preisverleihung ihr Ende und Norbert Freier bekam für den ersten Platz 300 Euro und die Gold-Trophäe überreicht. Er erfand ein beleuchtetes Bus-Haltestellenschild, welches durch einen Taster an der Stange des Schildes zum Leuchten gebracht werden kann. Dadurch kann der Busfahrer schon von Weitem auf dunklen, schlecht beleuchteten Strecken sehen, wenn jemand an der Bushaltestelle wartet. Nobert Freier kam auf die Idee, weil er selbst oft Bus fahre und schon mehrmals erlebt habe, wie der Busfahrer mehr oder weniger eine Vollbremsung machen musste, weil er einen Wartenden an der Bushaltestelle erst zu spät gesehen habe. Was er mit den 300 Euro anstellen will, wisse er allerdings noch nicht. Vielleicht ja seine Idee in die Tat umsetzen?!</p>
<p><strong><em>(sh)</em></strong></p>
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		<title>Design vom Feinsten</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 08:42:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tuchfuehlung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgefallene Lampen, praktische Möbel, angesagte Streetwear – das alles und noch vieles mehr gibt es ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgefallene Lampen, praktische Möbel, angesagte Streetwear – das alles und noch vieles mehr gibt es auf den Designers‘ Open in Leipzig zu sehen, die diese Woche von Freitag bis Sonntag stattfinden.</p>
<p><span id="more-368"></span>Ihren offiziellen Auftakt nehmen die Designers‘ Open bereits am Donnerstag mit der Fashionshow „Walk on Air“. Allein die ausgewählte Location, die alte Baumwollspinnerei in Leipzig, lässt vermuten, dass die Veranstaltung für alle Mode- und Kunstinteressierten ein echtes Highlight wird. Denn neben fünf internationalen Modelabels, die ihre Mode präsentieren,  wird die Profitänzerin Montserrat Leon mit ihren Tänzern zu sehen und der Pianist Stephan König zu hören sein. Die Fashionshow beginnt um 21.30 Uhr und Tickets sind im Vorverkauf für 25 Euro und an der Abendkasse für 29 Euro erhältlich.</p>
<p>Die danach folgenden drei Messetage finden ebenfalls auf dem Gelände der ehemaligen Spinnerei statt und sind mit 8 Euro für ein Tagesticket (ermäßigt) auch für den Studentengeldbeutel erschwinglich. 160 nationale und internationale Designer aus zehn Ländern stellen hier ihre neuesten Arbeiten im Bereich Interieur-, Industrie- und Modedesign vor.</p>
<p>Die Messe ist in die beiden Bereiche DO/Market und DO/Industry aufgeteilt. Der Bereich DO/Market ist an alle designinteressierten Besucher und Händler gerichtet, während der Bereich DO/Industry unter dem Thema „smart materials – new design“ für Wirtschaftsunternehmen gedacht ist, die sich mit den Designern vernetzen sollen.</p>
<p>Zusätzlich zu den zahlreichen Ausstellern wird den Besuchern des Designers‘ Open ein vielfältiges Programm geboten. Es werden Kurz- und Dokumentarfilme gezeigt, Vorträge von verschiedenen Designern  gehalten und Workshops angeboten. Wer zur Messe gehen will, sollte sich am besten vorher im Internet über das Programm informieren und sich ein paar Programmpunkte herauspicken, um dort nicht den Überblick zu verlieren. Die Messe ist am Freitag und Samstag jeweils von 11 bis 20 Uhr geöffnet und am Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Alle weiteren Informationen, zum Beispiel ein ausführliches Programm, findet ihr unter <a href="http://www.designersopen.de/">www.designersopen.de</a>.</p>
<p><em><strong>sh</strong></em></p>
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		<title>Damit die Suppe nicht mehr anbrennt..</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 06:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tuchfuehlung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Kochtopfdeckel, der die Suppe automatisch umrührt oder ein Handy, in dem man gleichzeitig seine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 13px; font-weight: normal;">Ein Kochtopfdeckel, der die Suppe automatisch umrührt oder ein Handy, in dem man gleichzeitig seine Brille verstauen kann – so banal diese Ideen klingen mögen, so sehr würden sie dem ein oder anderen von uns doch das Leben erleichtern. In Serie gibt es diese außergewöhnlichen Alltagshelfer zwar noch nicht, dafür aber als ausgeklügelte Konzepte findiger Studenten, die sich an den letztjährigen Wettbewerben der einfachen Produkte, „Mensch-Maschine-Preis“, beteiligt haben. Auch in diesem Jahr sucht die Professur Arbeitswissenschaft der TU Chemnitz wieder innovative, aber simple Ideen zum „World Usability Day“.</span></p>
<p><span id="more-360"></span></p>
<p>Habt ihr tolle Produktideen, mit denen das Leben so viel einfacher wäre? Dann bewerbt euch jetzt! Teilnehmen können alle Studenten oder Interessierten, die neue und einzigartige Vorschläge zu unterbreiten haben. In der maximal zweiseitigen Online-Bewerbung können Skizzen, Fotos oder CAD-Modelle enthalten sein, die das Produkt von seiner Schokoladenseite zeigen. Bewertet werden die Idee, Relevanz, Umsetzung und Ergonomie. Neben Geldpreisen für die ersten drei Plätze gibt’s zahlreiche Gutschein- und Sachpreise. Mitmachen lohnt sich also &#8211; nicht nur, um die Welt zu verbessern.</p>
<p>Einsendeschluss ist der 6. November.</p>
<p>Infos und Bewerbung: <a href="http://www.mensch-maschine-preis.de">www.mensch-maschine-preis.de</a></p>
<p>(mp)</p>
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		<title>„Erstmal eine Zigarette!“</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 07:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tuchfuehlung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die TU Chemnitz hat einen neuen Rektor, der es langsam angehen lässt. Neue Stadt, neue ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die TU Chemnitz hat einen neuen Rektor, der es langsam angehen lässt.</em></p>
<p>Neue Stadt, neue Menschen, neue Pflichten, neue Universität. Dann sitzt er gleich im größten Hörsaal dieser, der TU Chemnitz und muss sich schwierigen, kritischen Fragen stellen: A. kommt von weit her, aus Südafrika nämlich, größer könnte der Kulturschock wohl nicht sein, aber jetzt ist er im schönen Chemnitz und möchte hier auch tatsächlich bleiben und wie viele, die neu an eine Uni kommen hat er keine Ahnung. Keine Ahnung, wer die Menschen sind mit denen er sich nun auseinandersetzen, streiten und zusammenarbeiten darf oder muss, keine Ahnung an wen oder woran er sich halten soll, um seine hohen Ziele zu erreichen.</p>
<p><span id="more-350"></span>Aber er hat auch etwas, dass viele die schon lange hier sind, studieren, verwalten oder entscheiden, nicht haben: Er ist unvoreingenommen, wirkt locker, man könnte sagen, er hat Visionen – das Wohin und Wie ist ihm bereits klar: er will ganz viel Austausch, ganz viel Miteinander, Sprechen, Suchen und Finden &#8211; das kennt man ja, das will man ja, das funktioniert aber eher weniger gut. Nach den Fragestunden im Hörsaal hört man von Studenten, die ihn schon kennenlernen durften, Dinge wie „Der ist ja voll cool, mit dem haben wir eine Chance auf Veränderungen!“, aber auch: „Der hat von nichts eine Ahnung“ aus der Richtung eines Professors. Ja, er kennt die Universität nicht, noch nicht. Aber er trägt eine Krawatte mit Pelikanen drauf.</p>
<p>A. heißt eigentlich Prof. Dr. Arnold van Zyl und wurde am letzten Dienstag zum neuen Rektor der TU Chemnitz gewählt. Bis zu diesem Dienstag machte er grob folgendes: Er wurde 1959 geboren, studierte Maschinenbau an der Universität Kapstadt, promovierte 1987 zum PhD, war bis 1990 als Post Doc am Max-Planck-Institut für Festkörperphysik in Stuttgart tätig, übernahm von 1990 bis 2000 leitende Funktionen bei Daimler im Ressort Forschung und Entwicklung in Stuttgart, Ulm und Brüssel, war zwischen 2001 und 2007 als Interessenvertreter des europäischen Automobilsektors im Bereich der Konzern- bzw. Branchenrepräsentanz beschäftigt und ist seit 2008 Prorektor für Forschung und Innovation an der Universität Stellenbosch in Südafrika.</p>
<p>Nach der Vorstellung der beiden Kandidaten, zweiter war Prof. Dr. Wolfram Hardt, beim großen Wahlhearing am Montag wählten einen Tag später dann 29 der 48 anwesenden Mitglieder des Erweiterten Senats im dritten Wahlgang van Zyl und beendeten somit die Amtszeit von Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes.</p>
<p>Überzeugt hatte der Südafrikaner mit seinen Vorstellungen von der Zukunft; er sprach von der TU Chemnitz als wichtiger Agent des Wandels, von besserer interner Zusammenarbeit, von internationaler Zusammenarbeit, von Exzellenz: „An der TU Chemnitz müssen die Bäume so hoch wachsen, dass sie von weithin gesehen werden&#8221;. Auf die Frage hin, was er von „Klima der Angst und des Misstrauens“ wüsste und hält, dass an unserer Uni herrsche, machte er deutlich, wie wichtig es ihm sei, dieses zu beenden, mit allen Parteien ständig im Gespräch sein zu wollen und Konflikte zu lösen. Das kann man als naiv abwiegeln, das ist aber auch eine Chance, van Zyl beschrieb sich mehrfach als „Outsider“, er ist jemand der nicht tief drinsteckt, der frisch ist, vorbehaltlos rangeht, der nicht wissen kann, bei wem er Duckmäuser spielen muss, der auch nicht Duckmäuser spielen will, der Zukunft sieht, und der sie mit uns, den Studierenden, zusammen ankurbeln will.</p>
<p>Wann diese Zukunft beginnt, ist noch unklar, bis zur Bestellung des neuen Rektors, wird stellvertretend Prof. Dr. Cornelia Zanger, Prorektorin für Marketing und internationale Beziehungen der TU Chemnitz, die Amtsgeschäfte fortführen. Die Posten der neuen Prorektoren möchte van Zyl intern ausschreiben lassen. Und:</p>
<p>„Jetzt brauche ich erst mal eine Zigarette“, meint er als er das NHG nach der Wahl verlässt. Und da ist auch gleich ein Student, der ihm eine reicht – sicher ist das nicht die Art von Zusammenarbeit, die van Zyl gemeint hat, aber eben verdammt cool. Das ist doch schon mal was ziemlich Neues.</p>
<p>pi</p>
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		<title>Ein Kommentar</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 07:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tuchfuehlung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[18.10.2011, N112, 14:00 Uhr c.t. – Die hochschulöffentliche Sitzung des hochehrenwerten Erweiterten Senats der Technischen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>18.10.2011, N112, 14:00 Uhr c.t. – Die hochschulöffentliche Sitzung des hochehrenwerten Erweiterten Senats der Technischen Universität Chemnitz tagt mit der hehren Zielsetzung, einen Rektor zu wählen. Für die Hochschulöffentlichkeit bot sich ein tragisches Kabarett nebst gespieltem Ernst, Sicherheitspersonal und Podium.</p>
<p><span id="more-347"></span>In den zur Wahl stehenden Kandidaten spiegelte sich die Zerrissenheit und die komische Tragik unserer Hochschule wieder: Der hauseigene Informatiker Prof. Dr. Wolfram Hardt verkörpert eindrucksvoll ein technokratisches Hochschulverständnis, das Altbekannte, Provinzialität und verlässliches Mittelmaß, man fühlt sich bitter-süß erinnert an einen Insolvenzberater in zu großem, grauem Anzug. Daneben wirkt Prof. Dr. Arnold van Zyl von der Universität Stellenbosch als südafrikanischer Kosmopolit wie ein Paradiesvogel – weltoffen, charismatisch, sympathisch. Die Personifikation von Neuerung und Hoffnung, Flair im sozialistischen Alltagsgrau einer Stadt, die eindrucksvoll ihren Abstieg zelebriert.</p>
<p>Wohlan, Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes eröffnet als letzte Amtshandlung fröhlich die Versammlung, ist ja jetzt auch alles scheißegal, die Rente ist üppig und nach mir die Sinnflut. Die Hochschulöffentlichkeit ist nicht mehr als ein kleiner Haufen mehr oder weniger Interessierter, die abwesende Mehrheit trinkt Kaffee oder schläft in der Vorlesung. Die Senatoren ertragen mit routinierter Entspannung und einer gesunden Portion Desinteresse eine von einzelnen Querulanten initiierte Verfahrensorgie. Rechtskonformität, Paragraphen und Selbstdarstellung. Zwischendurch wird die Hochschulöffentlichkeit freundlich aus dem Saal geworfen, Datenschutzgründe. Endlich geht es weiter, die Hochschulöffentlichkeit ist weiter geschrumpft und schon leicht schläfrig. Rechtskonformität hin oder her, jetzt wird gewählt. Nicht einmal, nicht zweimal, nein, dreimal dürfen die Senatoren ihr Kreuz machen. Es wird still, man hofft, man befürchtet. Absolute Mehrheit für den Außenseiter van Zyl. Blumensträuße, Presse, wildes Klatschen. Der Kanzler ist zufrieden, so mancher Senator kann es nicht fassen. Diese Wahl ist ein eindrucksvolles Momentum von Demokratie, ein revolutionärer Akt, eine unbestimmte Hoffnung auf eine bessere und buntere Zukunft. Ein Hoch auf mutige Senatoren und schweigende Hobbyjuristen.</p>
<p>Van Zyl tritt erleichtert aus dem Gebäude. Gratulationen, freundliches Nicken und eine gewisse Fassungslosigkeit über deutsche Verfahrensgeilheit. „Wir müssen wie Menschen miteinander reden, nicht mit Verfahren aufeinander losgehen“. Ein verlegenes Grinsen. „Ich habe Bronchitis und vor Jahren das Rauchen aufgegeben. Kann ich bitte eine Zigarette haben?“ Er bedankt sich und raucht. Großartig!</p>
<p>sbk</p>
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		<title>Die unpolitische Stadt?</title>
		<link>http://www.tuchfuehlung.org/die-unpolitische-stadt/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 20:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tuchfuehlung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Parteipoltisch unabhängig, kostenlos, lehrreich – und kaum besucht. Am vergangenen Sonntagnachmittag endeten die, von nur ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Parteipoltisch unabhängig, kostenlos, lehrreich – und kaum besucht.</h3>
<p><strong>Am vergangenen Sonntagnachmittag endeten die, von nur mäßigem Interesse begleiteten, ersten Chemnitzer Politiktage. Wie lässt sich erklären, dass eine Stadt, die sich über die eigene Lethargie ärgert ein solches Angebot ausschlägt? Die <em>tuchfühlung</em> wagt sich an den Versuch einer Antwort und sprach mit dem ersten Vorstand der Chemnitzer Politiktage.</strong></p>
<p><span id="more-338"></span></p>
<p>Am Freitagabend begannen mit einem <em>Poetry Slam</em> die ersten Chemnitzer Politiktage. Austragungsort war das <em>TaC</em> und als <em>Slammer</em> traten unter anderem auf: Roman Israel, Frank Weißbach, Rudi Berger, sowie Professor Matthias Niedobitek und Professorin Ulrike Brummert von der TU Chemnitz. Die mal mehr, mal weniger politischen Slams standen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und so störte sich niemand ernsthaft an der noch etwas holprigen Moderation. Im Finale setzte sich schließlich der sympathische Rudi durch, der als sicherlich erzählerischter Poet durch den Applaus der Zuhörer zum Sieger gekürt wurde. Die Veranstalter zeigten sich im Hinblick auf die Besucherzahlen optimistisch und sahen die Flaute des nächsten Tages nicht kommen.</p>
<p>Zur feierlichen Eröffnung am Samstagmorgen fanden sich, wie bereits angedeutet, nur vereinzelte Besucher im NHG wieder. Notgedrungen starteten die ersten Workshops mit einiger Verzögerung. Die Hoffnung, gegen Nachmittag würde das Interesse steigen, wurde enttäuscht. Dieser Trend setzte sich auch am Sonntag fort. Woran lag es also?</p>
<p>Ist die deutsche Gesellschaft nun doch eine unpolitische? Im Zeitalter des Wutbürgers und der Occupy-Bewegung ist das schwer zu glauben. Auch der sensationelle Aufstieg der Piratenpartei spricht dagegen. Im jüngsten ARD-Deutschlandtrend kam sie auf acht Prozentpunkte und war damit stärker als FDP und Linkspartei. Die Suche nach (politischen) Alternativen ist also allgegenwärtig. Die Menschen als unpolitische zu klassifizieren ist demnach nicht richtig.</p>
<p>Nun mag der eine sagen, das gilt für Deutschland, jedoch nicht für Chemnitz. Die Stadt und ihre Bürger werden wahrgenommen als eine apathische Masse, die eigentlich nur aus Senioren und Zentikids besteht. Das ist schlichtweg falsch! Johannes Staemmler, Referent bei den Chemnitzer Politiktagen und Vereinsgründungsmitglied „3te Generation Ostdeutschland“, sagt, dass jeder Bürger seine Stadt gestalten könne und solle. Probleme müssten als Chance und nicht als Hürde wahrgenommen werden. Es liegt also an jedem einzelnen, Chemnitz von seinem verkrusteten Image zu befreien. Es liegt an uns! Selbstständig gestalterisch tätig werden lautet die Devise und das politische Geschäft nicht allein der BabaLu, Dresden und Berlin zu überlassen. Die Initiatoren der Chemnitzer Politiktage haben dazu einen Beitrag geleistet, warum nicht die Chemnitzer Studenten- und Bürgerschaft?</p>
<p>Politik kann gestalten, das beweist sie tagtäglich, mal positiv und mal negativ. Möchte man an diesem Prozess teilnehmen, möchte man politisch aktiv werden, muss man sich mit Politik auseinandersetzen. Die Chemnitzer Politiktage boten dafür ein Forum. Wer wollte, konnte debattieren, sich weiterbilden und neue Anregungen holen. Diejenigen, die meinen, die Themenauswahl des Vereins hätte dies nicht zugelassen, die irren! Im Gegenteil, die Veranstalter lagen am Puls der Zeit. Mit Inhalten wie dem Sozial- und Wohlfahrtsstaat in Zeiten der Finanzkrise, der Rolle Europas im 21. Jahrhundert, der Bedeutung sozialer Netzwerke, der Integrationsdebatte im Hinblick auf muslimische Menschen und dem Thema Sitzblockaden als Mittel um Nazi-Aufmärsche zu blockieren sollten sich doch eigentlich die Hallen eines <strong>Universitäts</strong>gebäudes füllen lassen.</p>
<p>An der Referentenauswahl konnte man sich ebenfalls nicht stören. Wie das Streitgespräch zur aktuellen Reform des deutschen Wahlsystems zeigt, hätte es faktisch keine hochkarätigere Besetzung geben können. Neben Professor Gerd Strohmeier von der TU Chemnitz nahmen der Stochastikprofessor der Universität Augsburg Friedrich Pukelsheim (beide waren sich zu besagten Thema jüngst vor dem Innenausschuss des Bundestages begegnet) und Dr. Daniel Lübbert, promovierter Physiker und ebenfalls ausgewiesener Wahlrechtsexperte, teil. Dieses Beispiel ist kein Einzelfall. Die Workshops, Vorlesungen und Streitgespräche waren grundsätzlich alle gut besetzt und die Referenten ließen sich von dem Besuchermangel mit Nichten entmutigen, ganz im Gegenteil. Alle zeigten sich begeistert von dem Konzept und erkannten die Bedeutung einer solchen Veranstaltung, von der Wissenschaft gab es entsprechend nur die besten Wünsche, ganz besonders im Hinblick auf das nächste Mal.</p>
<p>Selbstredend muss sich eine Veranstaltung wie die Chemnitzer Politiktage erst etablieren, und selbstredend war nicht mit überfüllten Hörsälen zu rechnen, aber ein paar mehr Zuhörer hätten der Veranstaltung sicherlich gut getan und wären auch mühelos möglich gewesen! Es wäre ein positives Signal, sowohl an die Referenten, als auch an den Verein Chemnitzer Politiktage gewesen – ganz besonders aber für Chemnitz!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Die <em>tuchfühlung</em> im Interview mit Volker Trotte, dem ersten Vorstand der Chemnitzer Politiktage e.V.</span></strong></p>
<p><strong><em>tuchfühlung</em></strong>: Volker, wie ist dein Fazit zu den diesjährigen Politiktagen?</p>
<p><strong>Volker Trotte</strong>: Das Fazit ist ein konstruktiv-positives. Wir haben trotz relativ kurzem Vorbereitungszeitraum sehr viele, qualitativ sehr hochwertige Referenten gewinnen können. Organisatorisch waren die 1. Politiktage auf einem hohen Niveau. Der Poetry Slam als Eröffnungsveranstaltung war sehr, sehr gut besucht. Konstruktiv anzumerken ist, dass die Zahl der Besucher ausbaubar ist, um mehr Menschen, Studenten wie &#8220;normalen Bürgern&#8221;, die Möglichkeit aufzuzeigen, sich bei den 2. Chemnitzer Politiktagen 2012 in den geplanten Vorträgen und  Workshops zu informieren.</p>
<p><strong><em>tuchfühlung</em></strong>: Wie beurteilst du das nur mäßige Interesse an den angebotenen Veranstaltungen? Was muss verbessert werden, damit das nächste Mal mehr Leute kommen?</p>
<p><strong>Volker Trotte</strong>: Es gibt verschiedene Ursachen. Zum einen sehe ich ganz konkret die kurze Vorlaufzeit, verbunden mit den relativ geringen Werbemöglichkeiten, als Hauptursache. Mit einer längeren Vorlaufzeit für die nächsten Politiktage im Oktober/November 2012 können nicht nur mehr Werbemaßnahmen erfolgen, sie werden auch weitgestreuter und über einen längeren Zeitraum erfolgen. Gerade auch die Aufmerksamkeit der lokalen, idealerweise auch überregionalen, Medien muss auf uns gezogen werden, um so unsere Werbe- und Informationsreichweite zu erhöhen.</p>
<p>Letztendlich waren es die ersten Chemnitzer Politiktage. Das Interesse mag mäßig gewesen sein, wobei das eine Frage der Erwartungen ist. Die Vorträge und Workshops und vor allem, und das ist ein wesentlicher Punkt in dem Konzept der Politiktage, die Diskussion in und nach den Vorträgen und Workshops waren sehr intensiv und interessant &#8211; das ist ein wesentliches Ziel, das wir mit den Politiktagen verfolgen: Informieren und daraufhin zum Nachdenken und Diskutieren anregen.</p>
<p>Insofern kann ich beurteilen, dass das Interesse, um es mit deinen Worten auszudrücken, vielleicht &#8220;mäßig&#8221; war, aber das Ergebnis ein qualitativ hochwertiges ist &#8211; und das ist es, was zählt!</p>
<p><strong><em>tuchfühlung</em></strong>: Also es wird die Politiktage im nächsten Jahr mit Sicherheit wieder geben?</p>
<p><strong>Volker Trotte</strong>: Ja, ich erwähnte ja bereits die 2. Chemnitzer Politiktage 2012. Es wird eine weitere Auflage geben. Wie diese thematisch gestaltet ist, kann ich derzeit noch nicht sagen, jedoch werden wir versuchen eine interdisziplinäre Fragestellung zu wählen, um auch andere Fachgebiete und Meinungen zu inkludieren und somit ein noch umfassenderes Bild der bis dahin gewählten Fragestellung zeichnen zu können.</p>
<p><strong><em>tuchfühlung</em></strong>: Volker, vielen Dank für das Gespräch!</p>
<p>ok</p>
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